Gebäude
Das Museum Beelden aan Zee liegt eingebettet in den Dünen von Den Haag, direkt unter dem historischen Pavillon Von Wied, mit Blick auf das Meer. Der Architekt Wim Quist entwarf das Gebäude aus sandfarbenen Materialien, die das Museum fast in die umliegende Dünenlandschaft integrieren. Ein Ort, der nicht nur durch die Kunst überrascht, sondern auch wegen seiner besonderen Architektur beliebt ist.
Skulptur, Architektur und Natur
Das Museum Beelden aan Zee liegt eingebettet in den Dünen von Den Haag, direkt unter dem historischen Pavillon Von Wied, keine 500 Meter südlich des Kurhauses. Der Architekt Wim Quist entwarf das Gebäude aus sandfarbenem Beton, Glas, Naturstein und Holz. Materialien, die das Museum fast in die umliegende Dünenlandschaft integrieren. Ein Ort, der nicht nur durch die Kunst überrascht, sondern auch wegen seiner besonderen Architektur und dem schönen Meerblick beliebt ist.
Von außen ist noch nichts von der Bildhauerkunst zu sehen, die im Inneren zu entdecken ist. Im Sommer ist es herrlich, über die Skulpturenterrassen und Patios zu schlendern oder etwas auf der sonnigen Terrasse zu trinken, abgeschirmt vom Trubel der Promenade. Im Winter ist der Strand der Natur zurückgegeben und Scheveningen bringt eine ganz andere Atmosphäre mit sich. Im Museumscafé wechselt die Karte stets mit den Jahreszeiten.
Wim Quist
Beelden aan Zee wurde vom niederländischen Architekten Wim Quist entworfen. Das Gebäude, das die Grundform von zwei großen Kreisen hat, ist in die Düne eingegraben. Auf dem Museum steht das historische Pavillon Von Wied, das 1826 im Auftrag von König Wilhelm I. erbaut wurde. Unbegrenzter Lichteinfall und weite Abmessungen sind charakteristisch für das Museum. Alle verwendeten Materialien – Beton, italienischer Granit, Buchenholz und amerikanische Kiefer – wurden aufgrund ihrer Sandfarbe ausgewählt, die das Museum mit seiner Umgebung verschmelzen lässt.
Kunst und Poesie
Auf der Landseite werden beide Hälften des Museums durch De Transparant verbunden, eine von Architekt Wim Quist und Grafikdesigner Reynoud Homan entworfene Glaswand mit Gedichten von sechzehn renommierten niederländischen und belgischen Dichtern – darunter Claus, Haasse, Kopland, Mulisch, Mutsaers und Wolkers -, die sich vom Gebäude, der Sammlung und der Lage des Museums Beelden aan Zee inspirieren ließen.


