
Teilkollektion Arp
Im Jahr 2023 erhielt das Museum Beelden aan Zee eine außergewöhnliche Schenkung von 22 Skulpturen des französisch-deutschen Künstlers Hans Arp, einem Pionier der modernen Bildhauerei. Die Werke, die aus der Sammlung der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V. stammen, stärken die Position des Museums als internationales Kompetenzzentrum für Skulptur. Die Schenkung bildet eine solide Grundlage für zukünftige Forschung, Restaurierung und Publikumsprogramme rund um Arps bahnbrechende Formensprache und seinen Einfluss auf die abstrakte Kunst.
Die Teilkollektion Arp
Im Jahr 2023 machte die Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V. eine historische Schenkung von 220 Werken von Hans Arp (1886–1966), einem der wichtigsten Bildhauer des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und auch eine Schlüsselfigur der europäischen Avantgarde. Der französisch-deutsche Künstler hat während seines Lebens bahnbrechende Werke aus Gips geschaffen, die seine einzigartige Formensprache widerspiegeln. Zehn Institutionen weltweit, darunter das Nasher Sculpture Center, Busch-Reisinger - Harvard Art Museums, das Gerhard-Marcks-Haus und das Museum Beelden aan Zee, erhielten eine Schenkung.
Die Schenkung von 21 Gips- und einer Bronzeskulptur an das Museum Beelden aan Zee ist von großer Bedeutung für das Profil des Museums und die Zukunft der Gipsothek. Diese Erwerbung dieser Teilkollektion stärkt nicht nur die Position des Museums als spezialisiertes Zentrum für Skulptur, sondern gibt auch der Gipsothek eine solide Basis innerhalb der abstrakten, modernen Kunst. Darüber hinaus ermöglichen die Arp-Bilder dem Museum, die niederländische Bildhauerkunst in einem breiteren, internationalen Kontext zu präsentieren.
Forschung und Restaurierung
In den kommenden Jahren wird unser Museum in Zusammenarbeit mit niederländischen und internationalen Partnern mehrjährige Forschungen zum Atelier, zur Praxis und zur Bildsprache von Hans Arp durchführen. In diesem Herbst beginnen wir mit der Restaurierung von zwei Gipsarbeiten aus unserem Depot. Dieser Prozess, der von der Restauratorin Roosmarijn van Beemen durchgeführt wird, ist teilweise in unserer Gipsothek zu sehen.