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Pressemitteilung: Ryan Gander X Edgar Degas - Pas de Deux

Pressemitteilung: Ryan Gander X Edgar Degas - Pas de Deux

Ryan Gander X Edgar Degas - Pas de Deux

17 Sophie Straat PAARD360 Parcifal Werkman

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8. Juli 2025 - Das Museum Beelden aan Zee in Den Haag präsentiert vom 20. Juni 2025 bis zum 4. Januar 2026 die erste Einzelausstellung des britischen Künstlers Ryan Gander in den Niederlanden: Ryan Gander x Edgar Degas – Pas de Deux. In dieser neuen Ausstellung tritt Degas' Petite Danseuse de Quatorze Ans in einen Dialog mit Ganders 21 zeitgenössischen Neuinterpretationen der berühmten Ballerina. Indem er sie in alltägliche und manchmal absurde Situationen versetzt, verwischt Gander die Grenze zwischen Kunst und Realität und untersucht die Art und Weise, wie wir Kunst betrachten. Es ist das erste Mal, dass eine Übersicht seiner Ballerinas gezeigt wird, die seit 2008 weltweit gesammelt wurden. Informationen und Tickets: www.beeldenaanzee.nl

Als der französische Künstler Edgar Degas (1834 - 1917) seine Skulptur Petite danseuse de quatorze ans (1880 - 1881) erstmals öffentlich in Paris zeigte, sorgte dies für viel Aufsehen. Anstatt erhaben oder idealisiert wurde die junge Ballerina überraschend realistisch dargestellt: nicht in Bronze gegossen, sondern in Wachs modelliert, in einem Stofftutu und Ballettschuhen gekleidet und mit einer Perücke aus echtem Haar. Mehr als ein Jahrhundert später, ab 2008, hinterfragt Ryan Gander (1976) erneut den Status dieses verletzlichen Mädchens in einer Serie zeitgenössischer Variationen mit abstrakten, farbigen Würfeln.

Ryan Gander gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Großbritanniens. Er studierte Fotografie und Bildende Kunst an der Manchester Metropolitan University (1999), gefolgt von postakademischen Ausbildungen an der Jan van Eyck Academie in Maastricht (2000) und der Rijksakademie in Amsterdam (2002). Sein vielseitiges Werk umfasst verschiedene Medien, darunter Skulptur, Installationen, Animatronik, Performance, Design und Publikationen. Seine Arbeiten sind konzeptionell und sinnlich, oft humorvoll und immer zugänglich.